Kinderroller
Kinderroller
Die besten Kinderroller im Test
Sport mag ich nicht! Nicht mit einem Kinderroller
Die Meldung, dass sich die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren fast verdoppelt hat, stimmt nachdenklich. Viele Eltern von kleinen Kindern fragen sich, was sie dagegen tun können, denn die Unbeweglichkeit ist ja nicht angeboren. Und nicht nur dicke Kinder sind unbeweglich, sondern auch viele Kinder mit normalem Gewicht haben Probleme mit der Motorik. Nach Meldungen des Deutsche Rings schaffen es 80 Prozent der Kinder zwischen 4 bis 17 Jahren nicht mehr eine Minute auf einem Bein zu stehen. Jedes 4. Kind zwischen 3 und 10 Jahren treibt nicht regelmäßig Sport, jedes 8. macht überhaupt keinen Sport. Dabei kann man dies schon früh fördern. Denn schon Babys entdecken ihre Welt über die Bewegung durch Rutschen und Krabbeln. Diesen Bewegungsdrang kann man verstärken, in dem man genügend Raum dafür zur Verfügung stellt. Und spätestens wenn die Kleinen sicher auf ihren Beinen unterwegs sind, sollte man einen Kinderroller zur Verfügung stellen.
Roller fördern bei Kindern die Motorik
Roller für Kinder gibt es in allen erdenklichen Farben, Ausführungen und Größen.
Allen gemeinsam ist, dass sie die Motorik der Kinder fördern, den Gleichgewichtsinn
stärken sowie die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit trainieren. Sowohl Psychologen
als auch Pädagogen und Verkehrssicherheits-Experten wenden sich deshalb gegen den
Trend, Kinder immer früher auf das Fahrrad zu setzen. Die Experten der Deutschen
Verkehrswacht sind der Meinung, dass ein Kind erst im Alter von frühestens fünf
Jahren von der Entwicklung zu einem sicheren Fahrradfahren fähig ist. Ein Versuch
zeigte, dass Kinder die mit einem Kinderroller gefahren sind, beim motorischen
Entwicklungsstand deutliche Fortschritte gemacht haben gegenüber Kindern, die ohne
Kinderroller unterwegs waren. Deren Wert hatte sich kaum verändert. Zudem sind Roller
für kleinere Kinder viel weniger gefährlich und machen die Kinder zu besseren Radfahrern.
Kinderroller sind weniger gefährlich als Fahrräder
Wer Angst hat, sein Kind könnte beim Rollerfahren stürzen, der sollte erst
mit ihm auf einen geeigneten großen Platz gehen und den Umgang mit dem
Kinderroller dort mit ihm üben. Wichtig ist auch, dass ein Helm auch
beim Fahren mit dem Kinderroller getragen werden sollte. Auch ein Knieschutz
und festes Schuhwerk sind unerlässlich. Die Verletzungsgefahr ist aber bei
Kinderroller relativ gering, da die Fallhöhe im Gegensatz zum Fahrrad niedriger
ist. Mit der richtigen Ausrüstung dürfte auch bei gelegentlichen Stürzen nichts
passieren. Die Vorteile der Motorik-Förderung an der frischen Luft von Anfang an
überwiegen mit Sicherheit die Nachteile durch den einen oder anderen Sturz. Wer
also sein Kind optimal fördern möchte und ihm dadurch in seiner Entwicklung einen
deutlichen Vorteil verschaffen will, der setzt frühzeitig auf Kinderroller. Die meisten
der Roller für Kinder sind sehr leicht, damit sie von den Kleinen auch mal ein
Stück getragen werden können. Zudem sind Kinderroller robust, damit sie auch
einiges aushalten können. Und ist die Liebe zum Rollerfahren erst einmal geweckt,
dann kann die kleinen Rollerfahrer so leicht keiner mehr aufhalten und Mutter
und Vater kommen kaum noch hinterher.
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